Sicherheit

Sicherheit | Alle vier Minuten wird in Deutschland ein Einbruch verübt!

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Köln erhebt alle fünf Jahre mit der „Kölner Studie“ eine Untersuchung zum „Modus Operandi“ (die Art und Weise der Durchführung von ausgeübten Straftaten) bei Wohnungseinbrüchen. 2012 wurde die aktuelle Studie veröffentlicht. (Die Bedeutung der Studie reicht aber weit über den regionalen Bereich hinaus) Bundesweit und international wird die Studie als Grundlage für Sicherheitsentscheidungen im Wohnbereich herangezogen. Grundlagen der Datenerhebung sind Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, sowie Auswertungen der eigens für diese Studie entworfenen Fragebögen, die bei jeder Tatortaufnahme eines Wohnungseinbruchs durch die Fachleute des Erkennungsdienstes ausgefüllt wurden. Erkenntnisse aus den Strafanzeigen, sowie Strukturdaten der Städte Köln und Leverkusen, flossen ebenfalls ein. Von den 5660 Wohnungseinbrüchen in Köln und Leverkusen im Erhebungszeitraum wurden im Rahmen der Detailerhebung ca. 80 Prozent ausgewertet. Die wesentlichen Aussagen der aktuellen Studie:

  • In fast 80 Prozent aller Fälle werden Fenster und Fenstertüren von Einfamilienhäusern angegriffen
  • Die Zahl der Einbrüche durch Wohnungsabschlusstüren in Mehrfamilienhäusern ist um ca. 10 Prozent gestiegen
  • Urlaubszeit ist nicht Haupteinbruchszeit
  • Dunkle Häuser und Wohnungen laden Einbrecher ein
  • 43 Prozent der versuchten Wohnungseinbrüche scheiterten an Sicherungstechnik

EuH - Kölner Studie Einbruch

EuH - Kölner Studie Einbruchschutz